Ozymandius

Hier mal wieder eines meiner absoluten Lieblingsgedichte:

Ozymandius von Percy Bysshe Shelley

I met a traveller from an antique land
Who said: Two vast and trunkless legs of stone
Stand in the desert. Near them, on the sand,
Half sunk, a shattered visage lies, whose frown
And wrinkled lip, and sneer of cold command
Tell that its sculptor well those passions read
Which yet survive, stamped on these lifeless things,
The hand that mocked them and the heart that fed.
And on the pedestal these words appear:
„My name is Ozymandias, king of kings:
Look on my works, ye Mighty, and despair!“
Nothing beside remains. Round the decay
Of that colossal wreck, boundless and bare
The lone and level sands stretch far away.

Das Gedicht behandelt die Vergänglichkeit allen menschlichen Seins. Egal, wie mächtig wir werden, wie viel Geld wir anhäufen oder wie groß unser Einfluss auch sein mag – letzten Endes ist doch alles nur vergänglich. Am Anfang der Zeit waren wir Staub und am Ende aller Zeiten werden wir von neuem zu Staub zerfallen.

Liebesgrüße

liebesgruesse

Liebe ist wie Wasser,

mal schnell rauschend,

mal langsam fließend,

mal still wie die See,

mal tobend wie der Orkan.

 

Durch den Sturm der Nacht,

höre ich deine Stimme,

ganz deutlich bei mir,

verzagend und hoffend.

 

Die Gezeiten sind nichts anderes,

als ein Gruß von dir,

warm und herzlich,

fern und weit.

 

In meinem Herzen ist sie,

die Hoffnung,

ganz stark lodert sie.

 

Hab Dank für jene,

Deine Liebesgrüße.

Mein Lieblingsgedicht: Noch einmal leben

Hier folgt nur eines meiner absoluten Lieblingsgedichte, das mich bei jedem Durchlesen immer wieder aufs Neue berührt. Ich habe lange nach dem Auto gesucht, doch meines Wissens nach ist er nicht bekannt.

Fälschlicherweise wird es dem bekannten argentinischen Dichter Jorge Luis Borges zugesprochen, doch der hat die folgenden Zeilen leider nicht verfasst. Okay, jetzt will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen, also geht‘s direkt zum Gedicht:

Noch einmal leben

„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
im Nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen,
ich würde mich mehr Entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.

Ich würde nicht so gesund leben.
Ich würde mehr riskieren,
würde mehr reisen,
Sonnenuntergänge betrachten,
mehr Bergsteigen,
mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;
freilich hatte ich auch Momente der Freude,
aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls du es noch nicht weißt,
aus diesen besteht nämlich das Leben;
nur aus Augenblicken;
vergiss nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an
bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.
Und ich würde mehr mit Kindern spielen,
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie … ich bin 85 Jahre alt
Und weiß, dass ich bald sterben werde.“

 

Wirklich schön oder? Ein Gedicht, welches in klarer Sprache zum Denken anregt und uns zeigt, wie kostbar die kurze Zeit auf Erden ist.

Dream of Fantasy

Ich träume, wenn ich schlafe

Ich träume, weil ich bin

Ich träume, mit dir

Ich träume, alle Zeit.

 

Ich träume, manchmal endlos

Ich träume, immerzu neu

Ich träume, sehr anregend

Ich träume, von…

 

Ich träume, weil ich liebe

Ich träume, nur von dir

Ich träume, nur für uns

Ich träume, weit weg.