Weihnachten

weihnachten ist bald

Weihnachten steht vor der Tür, wie jedes Jahr. Für mich hat diese Zeit – seit ich aus Deutschland weggezogen bin – nicht mehr viel mit verschneiten Häusern, Kälte oder niedrigen Temperaturen zu tun. In Australien läuft alles ein wenig anders, auch das Wetter.

Im „Winter“ ist es auf der Südhalbkugel am heißesten, weshalb ich mich am Anfang ziemlich umstellen musste. Du kannst dir sicher vorstellen, wie das erste Weihnachten hier war, nachdem ich mein ganzes Leben lang nur Weihnachten voller Schnee gekannt habe.

Ich gebe es zu: am Anfang habe ich das Weiß zu Weihnachten wirklich stark vermisst. Es ist einfach schön, vor die Tür zu gehen und alles mit einer fluffigen Schicht bedeckt zu sehen. Die glitzernden, von den Dächern hängenden Eiszapfen zu beobachten, vielleicht beim Vorbeigehen einen Schneemann zu erblicken und einfach nur die kalte Luft einzuatmen.

Weihnachten ist jedoch mehr als das

Das alles habe ich in Australien natürlich nicht. Weiße Weihnachten gibt‘s bei mir nur in Deutschland (wenn ich mal die Familie hier wiedertreffe). Nach all den Jahren muss ich aber sagen, dass Weihnachten bei mir immer noch eine ganz besondere Zeit ist. Ich verbinde sie nur nicht mehr mit dem Schnee, sondern mit einer weit wichtigeren Sache: Weihnachten ist für mich eine Zeit, die ich bewusst gemeinsam mit meiner Familie verbringe.

Eine Zeit, in der die Arbeit ruht und wir alle gemeinsam an einem Tisch sitzen. Je älter meine Kinder werden, desto kostbarer wird die gemeinsame Zeit als Familie. Auch mein Mann arbeitet meistens, sodass die Weihnachtszeit einen ganz besonderen Anlass bietet, an dem wir uns alle ein wenig zurücknehmen.

Weihnachten ist für mich also etwas ganz besonderes jenseits von Schnee und Kälte. Es ist ein Gefühl, das Menschen zusammenbringt. Ganz besonders innerhalb der Familie.

Weihnachten bietet uns Zeit, innezuhalten

Wie bei so vielen im Leben, ist Weihnachten genau das, was wir daraus machen. Geht es nur um Geschenke und möglichst viel Profit, dann geht das Besondere verloren. Ein present kann zwar Freude machen, doch die Geborgenheit einer Familie ersetzt es nicht.

In meinem Haushalt ist deshalb klar, dass die gemeinsame Zeit an erster Stelle steht. Das wissen auch die Kinder (wobei sie natürlich ein kleines Geschenk erhalten, ich bin ja auch kein Unmensch). Wir halten es aber mittlerweile so, dass es weniger um den Christbaum und anderes geht, sondern vielmehr um gemeinsames Erleben.

Oftmals planen wir für die Weihnachtszeit einen Ausflug oder etwas ganz Besonderes, das nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Solche Erinnerungen sind meiner Meinung nach viel wichtiger als der Schnee oder ein möglichst teures Geschenk.

Der weihnachtliche Gedanke

Ich hoffe, dass dir dieser Text einige Anregungen geboten hat, wie auch du dein Fest verbringen kannst. Die kommende Zeit wird immer etwas ganz besonderes in meinem Herzen auslösen und ich arbeite daran, diese Stimmung auch mit anderen zu teilen.

Nicht nur mit meinen Kindern, sondern auch mit dir. Ich möchte dich einladen, einmal innezuhalten und den ganzen (Vor-)Weihnachtsstress beiseite zu legen. Vergiss einmal die ganzen Erledigungen, die Verbindlichkeiten und den Druck. Geh in dich und denk darüber nach, was an Weihnachten wirklich zählt.

Ich bin fast sicher, dass das nicht irgendwelche Geschenke aus dem Geschäft sind, sondern vor allem deine Liebsten. Wie oft haben wir denn schon wirklich die Gelegenheit, mit unseren wichtigsten Bekannten, Freunden und Familienmitgliedern beisammen zu sein?

Nütze die Feiertage also weise und verbring Zeit mit dem, was wirklich wichtig ist.

1 Geheimtipp für den nächsten Australienurlaub

Australien gilt als eines der schönsten Urlaubsländer, das mit seiner landschaftlichen Vielfalt jedem Reisenden etwas zu bieten hat.

Die beeindruckende Sydney Habour Bridge, der majestätisch erhobene Ayers Rock (Uluru) und das Great Barrier Reef gehören zu den wohlbekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Neben den gängigen touristischen Attraktionen gibt es viele unbekannte paradiesische Reiseziele in Down Under. Mein Geheimtipp ist der immergrüne Eungella Nationalpark im Herzen von Queensland, dem sogenannten „Sonnenscheinstaat“ Australiens.

Der Eungella Nationalpark, welcher sich 80km im Inland von Mackay befindet, eignet sich gut für einen Tagesausflug. Man kann aber dank der zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten auch mehrere Tage dort verweilen. Die Fahrt durch das Pioneer Valley, welches zum Eungella Nationalpark führt, ist durch Zuckerrohrfelder geprägt. Mackay und Umgebung gilt als größter Lieferant von Zuckerrohr in Australien.

Der Finch Hatton Wasserfall

Unterwegs sollte man unbedingt am Finch Hatton Gorge, einem Fluss der mit zwei Wasserfällen aufwartet, Halt machen. Die letzten drei Kilometer zum Gorge-Parkplatz fährt man auf einer Schotterstraße, die in der Regensaison (Januar bis März), auch mal überflutet sein kann und nicht mit dem Auto befahrbar ist.

Vom Parkplatz bis zum Araluen Waterfall, dem ersten Wasserfall, sind es nur 1,6 km. Der Wanderpfad führt durch den schattigen Regenwald und ist kaum beschwerlich. Dort angekommen, sollte man unbedingt ins kühle Nass springen und sich im sogenannten „Steinpool“ erfrischen.

Nur 1,4 km entfernt befindet sich der zweite Wasserfall, The Wheel of Fire Cascades. Viele Stufen und eine Flussüberquerung gestalten den zweiten Weg der Wanderung etwas schwieriger. In der Regensaison kann es sein, dass man den Fluss aufgrund des strömenden Wassers nicht überqueren kann.

Nahe den Wasserfällen gibt es einige wenige Übernachtungsmöglichkeiten. Hier ist das Platypus Bush Camp sehr zu empfehlen. Es bietet den Gästen die Möglichkeit in Baumhäusern zu übernachten als auch einen Campingplatz. Auf dem Gelände befindet sich eine gutausgestattete Outdoor-Küche und ein Flusswasserpool.

Wer Lust hat noch mehr zu unternehmen, der sollte das sogenannte „Forest-Flying“ ausprobieren (www.forestflying.com). Zusätzlich gibt es hier die einzigartige Möglichkeit mit Schnabeltieren zu tauchen (www.rainforestscuba.com).

Eungella

Nicht unweit von Finch Hatton führt eine kurvige Straße hinauf in das kleine verschlafene Örtchen Eungella, von dem man eine traumhafte Aussicht auf das Pioneer Valley hat und bei gutem Wetter bis nach Mackay sehen kann. Das berühmte Eungella Chalet ist zentral gelegen und bietet neben dem herrlichen Ausblick auch kleine Köstlichkeiten und erfrischende Getränke. Mehr Informationen gibt es auf www.eungellachalet.com.au.

Für Reisende mit kleinem Geldbeutel gibt es auch eine Aussichtplattform mit Picknickbereich. Ein kleiner Lebensmittelladen befindet sich in der unmittelbaren Nähe, wo man das Nötigste kaufen kann.

An jedem ersten Sonntag im Monat findet in Eungella ein Markt statt, auf dem man regional produzierte Produkte erwerben kann. Es werden u.a. hausgemachte Marmeladen und Chutneys, handgefertigter Schmuck und kunstvolle Schnitzereien angeboten.

Der nächste Stopp ist Susanne’s Hide Away Café. Das Café wird von einer Deutschen betrieben, die einen äußerst leckeren Apfelstrudel bäckt und nebenbei auch Modeschmuck herstellt. An das Café angrenzend befindet sich ein Feengarten, der für nur fünf Dollar Eintritt visuell und akustisch beeindruckt. Aber ich möchte nicht zu viel verraten.

Sky Window

Nach etwa 5 Kilometern befindet sich das Sky Window (Das Himmelsfenster), das auch zu einem wunderschönen Ausblick über das Pioneer Valley einlädt. Von hier aus gibt es die Möglichkeit längere eigenständige Halb- und Tageswanderungen durch den Regenwald durchzuführen. Der Nationalpark umfasst 22 Kilometer mit Wanderwegen, die sich im Hinblick auf die abwechslungsreiche Flora und Fauna wirklich lohnen, zu bewandern. Eine Wanderkarte ist auf www.eungella.com.au zu finden.

Broken River

Die beste Möglichkeit Schnabeltiere zu bestaunen, bietet der Wanderweg entlang des Broken River, der wohl am häufigsten besuchte Ort im Nationalpark. Schnabeltiere gehören neben dem Ameisenigel (Echidnas) zu den wenigen Säugetieren, die Eier legen. Als Wohnraum bevorzugen sie Tümpel und langsam fließende Bäche und Flüsse. Die beste Zeit die kleinen Schnabeltiere zu sehen, ist im Morgengrauen oder am späten Nachmittag. Aber auch zwischendurch kann man Glück haben, wenn man eine Weile wartet und sich still und leise verhält.

Wie ich bei meinen Kinder für gesunde Zähne sorge

zähne putzen mit den kindern

Ich habe ja bereits über meine eigenen Zahnprobleme geschrieben. Wer meinen Blog liest, der weiß, dass ich öfter mit kleinen Löchern zu kämpfen habe. Genau aus diesem Grund lege ich größten Wert auf die Zahnpflege bei meinen Kindern.

Seit ihrer frühesten Kindheit an habe ich mich bemüht, ihnen das Zähneputzen beizubringen. Damit sie von unangenehmen Besuchen beim Zahnarzt verschont bleiben.

Ich weiß natürlich auch, dass viele Eltern ziemlich große Probleme damit haben, denn seien wir mal ehrlich: wer putzt schon gerne seine Zähne? Bei Erwachsenen ist das bereits (lästige) Routine, doch Kinder müssen alles erst einmal erlernen.

In diesem Artikel gebe ich deshalb einige Tipps, wie ich meinen Kindern das Zähneputzen beigebracht habe.

Das Wichtigste: Mit den Kindern gemeinsam putzen

Dieser Tipp ist mein größtes „Geheimnis“. IMMER mit den Kindern gemeinsam putzen, selbst wenn sie es schon ohne Aufsicht könnten. Sie schnappen nämlich alles auf, was Mama und Papa gerne machen. Also immer mit möglichst großer Freude ins Badezimmer zum Putzen.

Ich habe meinen Kleinen das Zähneputzen immer als etwas Gutes und nicht als lästige Pflicht „verkauft“. Am besten geht das meiner Beobachtung nach, indem du das Putzen mit etwas angenehmem verbindest. Bei mir war das beispielsweise aus einem Buch vorzulesen.

Unsere Routine war dann die folgende:

  • Zuerst ins Badezimmer, um sich fürs Bett fertig zu machen.
  • Gesicht waschen, auf die Toilette gehen und am Schluss noch gründlich die Zähne putzen.
  • Danach geht’s ab ins Bett für eine spannende Geschichte.

Die meiste Zeit über klappt das recht gut, nur manchmal gibt’s natürlich noch ein wenig Geplärre, falls der Sohnemann oder die Tochter etwas Besseres im Sinn haben.

Trotzdem ist eine solche Routine meiner Meinung nach der wichtigste Grundstein für die ganze Sache. Daneben gibt es aber natürlich noch ein paar andere Dinge, die alles ein wenig leichter machen können:

Elektrische Zahnbürste und eine süße Zahnpasta

Ich persönlich putze zwar immer noch von Hand, doch für meine Kinder habe ich vor einiger Zeit ein elektrisches Gerät angeschafft. In Kürze werde ich wohl selbst darauf umsteigen, denn das Handling gefällt mir deutlich besser als das manchmal anstrengende Schrubben von Hand.

Genau aus diesem Grund kann eine elektrische Bürste vieles einfacher machen, besonders wenn die eigenen Kinder nur schnell fertig putzen wollen. Es gibt einige spezielle Modelle für Kinder, die nicht nur gründlicher putzen, sondern auch ziemlich viele Features besitzen.

Die Zahnbürste meines Sohnes spielt z.B. Melodien, wenn der Timer abgelaufen ist. Meistens gibt es auch ein buntes Aussehen dazu, damit alles ein wenig freundlicher wirkt. Die beste Spielerei ist aber die mitgelieferte Smartphone-App, die meine Kinder automatisch begleitet. Dort können sie Punkte fürs Putzen sammeln, was es sehr viel einfacher macht, meine Kleinen ins Badezimmer zu holen. Von mir gibt es deshalb eine volle Empfehlung für solche Bürsten.

Wichtig ist meiner Meinung nach auch die Zahnpasta. Meine Kinder wollen sie möglichst süß, und auch dafür gibt es sehr viele Varianten (keine Ahnung, ob es Colgate in Deutschland gibt). All dieses Zeug ist sicher kein Wundermittel, aber sie können doch helfen. Solange du auf Routine setzt, machen sie das Zähnpeputzen um einiges angenehmer.

Die richtige Ernährung

Natürlich auch ein sehr wichtiger Punkt, der jedoch viel zu umfangreich für einen einzelnen Artikel ist (weshalb ich garantiert in Zukunft noch genauer darauf eingehen werde). Ich weiß aber aus meiner eigenen Erfahrung, dass das Essen eine große Rolle bei der Zahngesundheit spielt.

Die kleinen Bakterien ernähren sich schließlich von Zucker und anderem Süßkram, weshalb ich vermehrt darauf achte, nicht zu viel davon im Haus zu haben. Das ist nicht immer leicht – für meine Kinder und auch für mich selbst – denn wir alle sind kleine Naschkatzen. Trotzdem versuche ich, ein paar wichtige Grundprinzipien einzuhalten:

  • Keine Softdrinks (die sind nicht nur voller Säure, sondern auch ungesund für den restlichen Körper)
  • möglichst viel selbst kochen, damit ich weiß, was in unseren Lebensmitteln drinnen ist (und es macht mehr Spaß)
  • Viele natürliche Zutaten (sind hier in Australien sehr leicht zu finden, z.B. Milch aus Neuseeland oder Butter von grasgefütterten Rindern)
  • nicht zu verbissen an die Sache herangehen, ein bisschen Sünde und Spaß darf auch sein

Manchmal geht‘s natürlich trotz allem noch zu McDonald‘s oder anderen Fast Food Ketten. Das ist schon okay so, denn alles Tolle will ich meinen Kindern nicht verbieten. Solange die restliche Zahnpflege passt und sie jeden Tag gründlich ihre Zähne putzen, finde ich nichts Schlechtes daran.

Irgendwann geht’s von ganz alleine

Alle diese Dinge kann man natürlich nicht von heute auf morgen einführen. Falls deine Kinder noch kleiner sind, dann beginne aber am besten schon jetzt damit. Wenn die schlechten Gewohnheiten erst mal da sind, dann sind sie sehr viel schwieriger zu ändern. Am besten setzt du also schon von Anfang an auf „gute“ Routinen.

Mittlerweile muss ich meine Kinder auch schon fast nicht mehr babysitten – jedenfalls, wenn es ums Zähneputzen geht. Beide verstehen, wie wichtig gesunde Zähne sind und da wir das alle gemeinsam im Badezimmer tun, haben wir meist auch eine gehörige Menge Spaß dabei.

Das ist meiner Meinung nach eines meiner Geheimnisse: Natürlich muss ich als Elternteil auch Grenzen setzen, Mama kann nicht immer nur lustig sein. Ist die Routine aber einmal da, dann kann ich mir es leisten, nicht mehr so streng zu sein.

Das spüren dann auch die Kinder. Gesunde Zähne sollen kein Wettbewerb, sondern einfach ein tägliches Ding sein. Es bleibt uns überlassen, wie wir die Sache angehen. Ich bin wie gesagt sehr gut mit den obigen Tipps gefahren.

Natürlich gibt es ab und zu immer noch Stress und nicht alles ist eitel Sonnenschein. Im Großen und Ganzen klappt aber alles recht gut. Ich bin froh, dass ich damit früh genug angefangen habe, somit bleiben meinen Kindern irgendwelche Löcher hoffentlich erspart.

Bis jetzt ist alles gut gegangen, bei keinem Zahnarztbesuch gab es unangenehme Überraschungen. Falls du also meine Tipps in die Tat umsetzen willst, wünsche ich dir nur alles Gute dabei.

Ich hoffe, dir hat der Artikel gefallen und du konntest einige tolle Anregungen mitnehmen.

Die unterschiedlichen Essgewohnheiten zwischen Deutschland und Australien

unterschiede beim essen

Zu den stereotypischen deutschen Gerichten gehören Eisbein und Sauerkraut, Schwarzwälder Kirschtorte, Brezeln, Lebkuchen und Weihnachtstollen. Die Deutschen sind ebenso für ihre vielfältigen Brot- und Wurstsorten bekannt. Die Kartoffel darf als Beilage zum deftigen Braten nicht fehlen.

Den Australiern (kurz: Aussies) wird nachgesagt, keine eigene Esskultur zu haben. Durch die unterschiedlichen weltweiten Einflüsse ist die Gastronomie in Down Under dafür sehr abwechslungsreich. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Von europäischen hinweg zu asiatischen Gerichten ist in Australien alles zu finden.

Beinahe jeder Australier liebt Vegemite, einen herzhaften Brotaufstrich, welcher aus Hefeextrakt besteht. Der starke Geschmack dieses Aufstrichs ist nicht jedermanns Geschmack, man sollte es nur ganz sparsam aufs Brot auftragen. Ein Tipp: Vegemite und Avocado auf Toast!

Brekkie (Frühstück) und Backwaren

Frühstück wird groß geschrieben in Australien. Cafés und Coffee-Shops warten mit einem großen Frühstücksangebot auf. Man kann die Leckereien natürlich auch als zum Mitnehmen bekommen. Eine besondere Spezialität sind Eggs Benny (Eier Benedikt), pochierte Eier, Hollandaise Soße und frischer Spinat auf Sauerteigbrot. Es ist in drei Varianten erhältlich, mit Lachs, Schinken oder Pilzen.

Bäckereien bieten auch Frühstück und Snacks an. Hier ist eine Vegemite- oder Spinat-Feta-Schnecke zu empfehlen. Die australischen Backwaren sind recht weich und man vermisst schnell die ofenfrischen, knackigen Brötchen aus Deutschland. Auch belegte Brötchen gibt es in Australien leider nicht. Misch- und Roggenbrote sind besonders in ländlichen Gegenden Australiens schwer zu bekommen. In Großstädten findet man glücklicherweise deutsche Bäckereien.

Lunch (Mittag) und Fast Food

Fast Food hat noch einen höheren Stellenwert bei den Aussies als in Deutschland. Es wird besonders häufig zum Mittag gegessen.

Neben McDonald’s, Hungry Jacks (der australische Burger King), Red Rooster, und KFC gibt es auch gesündere Alternativen wie Zambrero (Mexikanisches Essen), Subway und Sushi Sushi. In größeren Einkaufszentren befinden sich die sogenannten Food Courts, wo man eine Vielzahl von Imbissbuden zur Auswahl hat.

Burger gibt es im Gegensatz zu Deutschland in vielen unterschiedlichen Varianten. Anzumerken ist, dass in Down Under oft frische Avocado und rote Beete  auf den Burgern zu finden ist.

Meat Pies (Blätterteig meist gefüllt mit Fleisch) oder Sausage Rolls (Wurst im Blätterteigmantel) sind als günstige Alternative oft an Tankstellen erhältlich.

Meat Pies können als das Äquivalent zur deutschen Curry-Wurst angesehen werden. Ein süßes deutsches Mittag wie zum Beispiel Hefeklöße und Fruchtsuppe oder Grießbrei mit Früchten, kennt man in Down Under nicht.

Dinner (Abendbrot)

Die wichtigste Mahlzeit in Australien ist das Abendessen. Anders als in Deutschland, wo häufig belegte Brote gegessen werden, wird in Down Under eine warme Mahlzeit verzehrt, die vergleichbar mit dem deutschen Mittagessen ist. Meist wird Roast (Braten) mit verschiedenen im Ofen gegarten Gemüsesorten und Gravy (Bratensoße) serviert. Kartoffeln (oft auch Süßkartoffeln), Kürbis und Maiskolben sind sehr verbreitet.

Fleisch und Meeresfrüchte

Die Deutschen lieben ihr Fleisch. Schweinefleisch steht dabei ganz oben auf dem Speiseplan. Auch Geflügel, Rind- und Kalbfleisch kommt in Deutschland auf den Teller.

Als klassische Gerichte gelten Schweinsbraten, Kassler oder Bratwürste mit Kartoffeln und Sauerkraut, auch Rinderrouladen, Gulasch, Brathähnchen und Frikassee. Zusätzlich sind Hackgerichte wie Frikadellen oder Hackbraten und paniertes Fleisch wie Kotelett oder Schnitzel sehr beliebt.

Fleisch spielt auch in der australischen Küche eine wesentliche Rolle. Rind, Geflügel, Lamm und Schwein sind gängig,  aber auch exotische Sorten wie Känguru, Krokodil und Emu findet man auf der Speisekarte. Schwein ist nicht so beliebt wie in Deutschland. Hühnchen und Steak sind wohl die Favoriten in Down Under. Die australischen Würste reichen geschmacklich nicht an die deutschen heran.

Die Australier lieben das Grillen genauso gerne wie die Deutschen. Das australische Barbecue (kurz: Barbie) beginnt meist mittags und dauert oft bis in den Abend hinein. Dabei geht es meist feucht-fröhlich zu.

Fisch und Meeresfrüchte sind ebenso sehr beliebt in Australien. Spaghetti Marinara und Calamari-Ringe sollte man unbedingt im Urlaub in Australien probiert haben. Barramundi und Red Snapper sind beliebte Fischsorten. Austern gibt es auch in verschiedenen Varianten, u.a. Oysters natural (rohe Austern), Oysters Kilpatrick (Austern mit Speck und Barbecue-Soße). Fischbrötchen oder geräucherten Fisch kennen die Australier nicht.

Dessert

Die bekannteste Nachspeise Australiens ist wohl der kalorienreiche Pavlova (deutsch: Pawlova),  eine Baisertorte gefüllt mit Früchten und Sahne. Ein Fruchtkompott wie man es aus Deutschland kennt, wird hier in Australien nicht zum Nachtisch gegessen. Dafür kennen Aussies zumindest Götterspeise mit Vanillesoße.

Ich hoffe, der Beitrag hat dir ordentlich Appetit gemacht.

Ozymandius

Hier mal wieder eines meiner absoluten Lieblingsgedichte:

Ozymandius von Percy Bysshe Shelley

I met a traveller from an antique land
Who said: Two vast and trunkless legs of stone
Stand in the desert. Near them, on the sand,
Half sunk, a shattered visage lies, whose frown
And wrinkled lip, and sneer of cold command
Tell that its sculptor well those passions read
Which yet survive, stamped on these lifeless things,
The hand that mocked them and the heart that fed.
And on the pedestal these words appear:
„My name is Ozymandias, king of kings:
Look on my works, ye Mighty, and despair!“
Nothing beside remains. Round the decay
Of that colossal wreck, boundless and bare
The lone and level sands stretch far away.

Das Gedicht behandelt die Vergänglichkeit allen menschlichen Seins. Egal, wie mächtig wir werden, wie viel Geld wir anhäufen oder wie groß unser Einfluss auch sein mag – letzten Endes ist doch alles nur vergänglich. Am Anfang der Zeit waren wir Staub und am Ende aller Zeiten werden wir von neuem zu Staub zerfallen.

Liebesgrüße

liebesgruesse

Liebe ist wie Wasser,

mal schnell rauschend,

mal langsam fließend,

mal still wie die See,

mal tobend wie der Orkan.

 

Durch den Sturm der Nacht,

höre ich deine Stimme,

ganz deutlich bei mir,

verzagend und hoffend.

 

Die Gezeiten sind nichts anderes,

als ein Gruß von dir,

warm und herzlich,

fern und weit.

 

In meinem Herzen ist sie,

die Hoffnung,

ganz stark lodert sie.

 

Hab Dank für jene,

Deine Liebesgrüße.

Vom Schicksal getreten: Meine Zahnprobleme

meine zahnprobleme

Es gibt Tage, an denen ist man froh, wenn sie endlich vorbei sind. Ich war heute beim Zahnarzt wegen einem Problem mit meinen Zähnen und er hatte keine guten Nachrichten für mich. Ein paar Amalgamfüllungen mussten erneuert werden und auch die Brücke sitzt anscheinend nicht mehr wirklich fest.

Im ersten Moment fällt man natürlich aus allen Wolken, wer geht schon gerne zum Zahnarzt? Und wer ist dann nicht von schlechten News zu seinen Zähnen enttäuscht? Der Tag konnte also nicht schlechter starten und ich will mir meinen (mittlerweile) schon besser gewordenen Frust von der Seele schreiben.

Ist Amalgam schädlich?

Wie dem auch sei, alles Negative hat auch ein paar positive Seiten. Ich konnte ein interessantes Gespräch mit meinem Zahnarzt führen, denn ich war bisher der Meinung, dass das unschöne Amalgam auch nicht gut für die Gesundheit sei. Mein Zahnarzt meinte, dass das Metall zwar heute immer weniger zum Einsatz kommt und das auch gut ist, doch gesundheitliche Bedenken müsste ich wegen meiner vorhandenen Füllungen nicht haben.

Er hat mir zum Beispiel erklärt, dass das Bohren von neuen Füllungen (oder beim Ersetzen der „schädlichen“ Amalgamfüllungen) weit bedenklicher für die Zahngesundheit ist, als das Material selbst.

Wann immer möglich, sollte man die Füllungen also so lange wie möglich drin behalten. Erst wenn man sie so oder so ersetzen muss, dann kommen Kunststofffüllungen in Frage. Da meine Backen jetzt noch immer geschwollen sind und ich etwas Zeit hatte, habe ich im Internet herumgeforscht und bin dabei auf diesen Artikel hier gestoßen.

Dort wird ganz schön gezeigt, dass mein Zahnarzt alles in allem recht hat. Es war sehr interessant zu erfahren, dass selbst die normalen, unsichtbaren Kunststofffüllungen Allergien auslösen können. So wirklich 100% sicher scheint also keine Variante zu sein. Naja, jedenfalls, wenn das Loch schon da ist.

Meine Zahnprobleme

Leider habe ich bereits einige Löcher, da ich eine kleine Naschkatze bin. Ich putze natürlich regelmäßig die Zähne und achte auch auf Späßchen wie Zahnseide – aber irgendwie scheinen meine Zähne doch sensibler zu sein als die der meisten anderen.

Egal was ich mache, irgendwie scheint der Karies doch die Oberhand zu gewinnen. Auch mein Zahnarzt ist da ziemlich ratlos. Ich lasse zwar regelmäßig meine Zähne reinigen und führe die empfohlenen Check-ups durch, doch trotzdem bekomme ich ab und zu ein kleines Loch.

Vielleicht wird es Zeit, mal etwas Neues auszuprobieren. Ich werde natürlich weiterhin gründlich meine Zähne putzen, doch im Internet gibt es ziemlich viele Wundermittel, welche einiges versprechen. Meistens bin ich da etwas skeptisch, denn irgendwie will mir immer wer etwas verkaufen. Solange ich aber gründlich meine übliche Zahnpflege betreibe, dürfte es da keine Probleme geben.

In den nächsten Wochen werde ich ein bisschen herumrecherchieren und einige neue Dinge ausprobieren. Ich bin z.B. bereits aufs Ölziehen gestoßen, das mir vielleicht helfen kann. Ich leide nun schon seit einiger Zeit unter gestressten Zahnfleisch, weshalb ich mittlerweile offen für so ziemlich alles bin.

Meine Devise: Gib niemals auf

Das war es auch schon. Ich wollte mir meine Gedanken einfach einmal von der Seele schreiben. Auch wenn der heutige Tag nicht zu den besten gehört, weiß ich auch, dass er bald zu Ende gehen wird. In schwierigen Zeiten rufe ich mir immer eines in den Sinn:

GIB NIEMALS AUF!

Es ist leicht, alles Negative in der Welt zu sehen einfach das Handtuch zu werfen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich immer lohnt, noch etwas Hoffnung zu hegen. Nicht alles im Leben ist schlecht, und nicht alles im Leben ist perfekt.

Es ist wichtig, die Balance zu finden und im Zweifelsfall immer positiv auf alles zu sehen, was da kommen mag. Ja, natürlich stören mich meine schlechten Zähne manchmal. Doch ich arbeite aktiv daran, meine Situation zu verbessern. Und im Grunde genommen ist aus meinen Problemen schon jetzt etwas Gutes entstanden (dieser Blogpost und die Gedanken dazu).

Ich freue mich darauf, neue Wege für mich und meine Zähne kennen zu lernen. Es macht mir Spaß, neue Dinge auszuprobieren und dabei etwas klüger zu werden. Ich will auch dich ermutigen, die Zügel deines Lebens in die Hand zu nehmen und mit einer kleinen Sache zu starten, die deine Situation verbessern kann.